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Behandlung der Daumensattelgelenkarthrose in Tübingen

Daumensattelgelenk­arthrose behandeln in Tübingen

Die Rhizarthrose zeichnet sich durch Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenks der Hand aus, die insbesondere unter Belastung auftreten. Das Daumensattelgelenk ist bei zahlreichen Bewegungsabläufen beteiligt und befindet sich zwischen dem großen Vieleckbein und dem ersten Mittelhandknochen.

Um die volle Funktionsfähigkeit der Hand ohne Schmerzen wiederherzustellen, ist ein operativer Eingriff im Aestheticum Tübingen möglich. Unsere Fachärzte sind Spezialisten auf dem Gebiet der Handchirurgie.

Erfahren Sie im Folgenden mehr rund um die Behandlung einer Daumensattelgelenksarthrose sowie im persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch mit unseren Fachärzten.

Kurzinfo – Auf einen Blick

  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Behandlung
    Operation der Daumensattelgelenkarthrose
  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Behandlungsdauer
    1 Stunde
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    Narkoseart
    Plexusanästhesie oder Vollnarkose
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    Klinikaufenthalt
    Stationär für 1-2 Tage
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    Gesellschaftsfähig
    Nach 1-3 Tagen
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    Belastbar ab
    6 Wochen
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    Arbeitsunfähigkeit
    2 Wochen (Bürotätigkeiten) 3-4 Monate (Schwerarbeiten)
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    Nachbehandlung
    Regelmäßige, selbstständige Übungen, lange Orthese für 3 Wochen, danach kurze Orthese für weitere 3 Wochen (schmerzfreie Vollbelastung meistens erst nach 3-6 Monaten)
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    Kosten
    Als Privatklinik wird die Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse nicht unterstützt, eine Übernahme durch den privaten Krankenversicherer ist möglich
Kurzinfo – Auf einen Blick
Inhalt

    Wie entsteht eine Rhizarthrose und welche Symptome treten auf?

    Insbesondere wichtig ist das Daumensattelgelenk beim Abspreizen des Daumens und beim Gegenüberstellen des Daumens zur Hohlhand, um eine Greiffunktion durchzuführen. Beim festen Griff der Daumenkuppe gegen die Zeigefingerkuppe entstehen im Sattelgelenk 10-15 mal höhere Kräfte als im Bereich der Daumenkuppe selbst.

    Daher treten Schmerzen bei speziellen Belastungen auf, z.B.

    • beim Öffnen eines Schraubverschlusses (Einmachglas, Flasche, Tankdeckel),
    • beim kräftigen Zupacken mit der ganzen Hand, um Gegenstände emporzuheben oder Gegenstände zu stabilisieren wie z.B. beim Tennis.
    • beim Spitz- und Dreipunktgriff, der z.B. beim Stricken oder Schreiben gebraucht wird

    Oft lassen Betroffene aufgrund der Schmerzen Gegenstände aus der Hand fallen und die Empfindung eines Kraftverlustes entsteht.

    Durch den verminderten Einsatz der betroffenen Hand kommt es im Verlauf zu einem Rückgang der Daumenballenmuskulatur, da diese durch Schonung immer weniger gebraucht wird. Zu beobachten ist ein im Seitenvergleich schmächtiger Daumenballen.

    Im Gelenk selbst entsteht ein Reizzustand, der neben den Schmerzen auch einen Gelenkerguss und eine überschießende Knochenneubildung rund um das Gelenk hervorruft. Sinn dieses Knochenwachstums ist der Versuch des Körpers, dieses Gelenk zu versteifen, um damit den Reizzustand zu beenden. Diese Reaktionen bewirken eine Schwellung und Deformierung im Bereich des Sattelgelenks, die auch äußerlich zu beobachten sind. Das Gelenk erscheint verdickt und unförmig.

    Es kommt im weiteren Verlauf zu einer Fehlstellung des ersten Mittelhandknochens, also des Knochens, der über dem Daumensattelgelenkgelenk in Richtung Fingerspitze liegt. Der Daumen kippt zunehmend in Richtung zweiten Mittelhandknochen ab, wodurch die Zugrichtung der Muskulatur verändert wird. Der Daumen selbst gerät dadurch langsam in eine Überstreckstellung. Es entsteht das Bild einer verschmälerten Mittelhand mit schmächtigem, schmalen Daumenballen und abgespreiztem Daumen. Das Endstadium ist ein steifes Daumensattelgelenk mit eingeschränkter Funktion.

    Die Symptome einer Daumensattelgelenkarthrose im Überblick:

    • Schmerzen vor allem beim Spitzgriff von Daumen und Zeigefinger
    • Lokalisierte Schwellung und Rötung über dem Daumensattelgelenk
    • Bewegungseinschränkung und Kraftverlust
    • Knirschen im Gelenk bei Bewegungen
    • Im Verlauf Fehlstellung des Daumens

    Welche Ursachen hat die Gelenkarthrose in der Hand?

    Es handelt sich um die häufigste Arthrose der Hand. Die Gründe für die Entstehung dieser Erkrankung sind nicht abschließend geklärt. Zu beobachten ist eine familiäre Häufung sowie die Bevorzugung des weiblichen Geschlechts, was auf eine genetische Disposition schließen lässt. Da es sich um eine degenerative Erkrankung handelt, nimmt die Häufigkeit ab dem 40. Lebensjahr zu.

    Die Rhizarthrose kann zudem, wie jede andere Arthrose auch, nach einem Knochenbruch im Bereich des Daumensattelgelenks oder einer Instabilität des Gelenkes mit Subluxation des ersten Mittelhandknochens auftreten. Diese Ursachen sind jedoch eher seltener.

    Wie stellt der Facharzt eine Diagnose?

    Hand- und Handgelenkbeschwerden sollten von einem Spezialisten für eine korrekte Diagnose und Behandlung bewertet werden. Die Diagnose der Rhizarthrose erfolgt anhand der Anamnese, der Röntgenuntersuchung und der körperlichen Untersuchung.

    Wesentliches klinisches Symptom ist die schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Daumens, die sich sehr schnell oder aber auch langsam über Jahre entwickeln kann. Abhängig von der Ausprägung können Schmerzen und Funktionsstörungen auftreten. Neben der sicht- und fühlbaren Schwellung lässt sich im Röntgenbild häufig eine Gelenkspaltverschmälerung, ein Anbau von Knochensubstanz, eine Verdichtung des angrenzenden Knochens und eine Fehlstellung im Gelenk feststellen.

    Auf weitere apparative Diagnostik kann verzichtet werden. Der Operationszeitpunkt richtet sich nach den Beschwerden der Patient*innen und ist in der Regel zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung möglich. Das Ausmaß der radiologischen Veränderung des Gelenkes ist hierbei nicht der entscheidende Faktor für eine Operation. Bei deutlicher Instabilität ohne Arthrosezeichen ist alternativ eine Stabilisierungsoperation in Erwägung zu ziehen.

    Das Beratungsgespräch im Aestheticum Tübingen

    Zu Beginn einer möglichen Behandlung der Hand findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch in den Räumlichkeiten unserer Klinik statt. Verbunden mit einer genauen Untersuchung, erhalten Sie Gelegenheit, alle Ihre Fragen umfassend zu klären.

    Zudem gehen wir auf alle wichtigen Details, Möglichkeiten, Risiken, Alternativen zur Operation und mögliche Operationstechniken in Ihrer persönlichen Situation ein, wobei wir Ihre Wünsche und Vorstellungen selbstverständlich einbeziehen.

    Sind wir gemeinsam mit Ihnen zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Operation der Daumensattelgelenkarthrose für Sie die wünschenswerte und richtige Therapie darstellt, folgen eine ausführliche Aufklärung und die weitere Planung.

    Übernahme der Kosten durch die Krankenversicherung

    Da wir eine Privatklinik sind, übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der bei uns durchgeführten handchirurgischen Behandlungen in der Regel nicht. In einigen Fällen kann durch besonderes Bestreben unserer Patienten*innen eine Kostenübernahme erfolgen. Dies müssten Sie direkt mit Ihrer zuständigen Krankenkasse abklären.

    Eine Kostenübernahme durch die Privaten Krankenversicherungen ist bei medizinisch indizierten Eingriffen prinzipiell möglich.

    Gibt es konservative Behandlungsoptionen einer Rhizarthrose?

    Wir werden Ihnen zunächst konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Behandlung der Rhizarthrose empfehlen, sofern hierbei die Aussicht auf Erfolg besteht. Die Behandlungsoptionen variieren je nach Schweregrad der Erkrankung.

    Konservative Behandlungsmöglichkeiten gegen eine Daumensattelarthrose sind unter anderem:

    • Behandlung aller medizinischen Grunderkrankungen, die das Problem verursachen, wie Gicht oder Arthritis.
    • Schonen Sie die Hand, manchmal kann eine kurzfristige Ruhigstellung hilfreich sein.
    • Handtherapie, um das Gelenk zu mobilisieren und gelenkschonende Bewegungsabläufe zu schulen.
    • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) können helfen, Schmerzen und Entzündungen zu lindern (z.B. Ibuprofen, Voltaren etc.).
    • Das Tragen von speziellen halbelastischen Schienen, vor allem bei Maximalbelastungen, kann hilfreich sein.
    • Kortison-Injektionen in das Daumensattelgelenk
    • Eine Bestrahlung (Radiosynoviorthese) kann in früheren Stadien die Beschwerden für einige Zeit lindern.
    • PRP bedeutet „Platelet-Rich Plasma“ oder „Plättchenreiches Plasma“. Nach Entnahme einer kleinen Menge Blut aus einer Armvene wird dieses aufbereitet und in das betroffene Daumensattelgelenk eingespritzt. Dadurch kommt es zur Entzündungshemmung und körpereigenen Regenerationseffekt. Es werden zunächst 3 Anwendungen im Abstand von 6 Wochen empfohlen.

    Bestehen die Beschwerden erst kurzfristig, kann eine spontane Besserung abgewartet werden. Macht die Rhizarthrose keine Beschwerden, muss sie nicht unbedingt behandelt werden. Sollte sie jedoch Schmerzen bereiten, zu einer Fehlstellung führen und die Funktion der Hand zunehmend behindern, so ist eine Operation sinnvoll.

    Welche Vorbereitungen müssen vor einer Operation erfolgen?

    Wir informieren Sie vor Ihrer Operation der Daumensattelgelenkarthrose genauestens, was Sie beachten müssen und wie Sie sich bestens auf den OP-Tag vorbereiten. Zudem erfolgt ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit dem zuständigen Narkosearzt bzw. der Narkoseärztin. Gegebenenfalls ist es von Vorteil, wenn zusätzlich eine Blutentnahme und EKG-Untersuchung durch Ihren Hausarzt vorgenommen wird.

    Wie läuft die Entfernung der Rhizarthrose im Aestheticum Tübingen ab?

    Die Operation wird nach den entsprechenden Vorbereitungen in Plexusanästhesie (Betäubung des Armes) oder Vollnarkose, stationär durchgeführt.

    Wir nehmen einen etwa 4cm langen Schnitt über dem Daumensattelgelenk vor, mit dem Ziel, die Schmerzhaftigkeit des Gelenks auszuschalten, unter Erhalt der Funktion.

    Mögliche OP-Methoden

    Entfernung der Gelenkflächen:

    Da sich Prothesen für das Daumensattelgelenk aufgrund der hohen Beanspruchung bisher langfristig noch nicht bewährt haben, ist die bevorzugte Operation die Totalentfernung einer Gelenkfläche. Erreicht wird dies, indem ein kleiner Handwurzelknochen, der eine Fläche des Gelenks bildet, entfernt wird. Er heißt „großes Vieleckbein“ oder Os trapezium und liegt unterhalb des ersten Mittelhandknochens in Richtung Unterarm. Die Entfernung eines gesamten Knochens ist im Bereich der Handwurzel möglich, ohne das gesamte Gefüge zu beeinträchtigen, da die Handwurzel und auch der erste Mittelhandknochen durch viele Bänder stabilisiert werden.

    Konstruieren einer neuen Bandaufhängung:

    Die vorhandenen Bandaufhängungen können operativ verstärkt werden, indem eine „neue“ Bandaufhängung mittels körpereigenen Gewebes konstruiert wird.

    Hierfür sind unterschiedlichen Methoden beschrieben und die gängigen sind alle ähnlich erfolgreich. Dabei wird mit einem körpereigenen Sehnenstreifen, der ohne Probleme entbehrlich ist, der erste Mittelhandknochen am zweiten Mittelhandknochen fixiert, sodass der Knochen in seiner ursprünglichen Position stehen bleibt. Der durch die Entfernung des Knochens entstandene Defekt füllt sich zudem mit Narbengewebe aus, welches eine Pufferfunktion übernimmt. Zudem kann dieser Defekt noch zusätzlich mittels körpereigenem Sehnengewebe aufgefüllt werden.

    Bei der Stabilisierung des Gelenkes wird die Rekonstruktion des Bandes zwischen erstem und zweitem Mittelhandknochen grundsätzlich durch ähnliche Methoden wie oben beschrieben durchgeführt. Die Entfernung des Os trapezium entfällt jedoch in diesen Fällen.

    Versteifung des Gelenks:

    Handelt es sich um eine Arthrose nach einem Bruch, kann – insbesondere bei Männern, die mit der Hand schwer arbeiten – die Versteifung des Daumensattelgelenkes erwogen werden. Die Knochenheilung ist hiernach oft langwierig und die Ergebnisse unbefriedigend, weshalb wir dieses Verfahren äußerst selten anwenden.

    Denervation:

    Alternativ steht die reine Denervation (Schmerzausschaltungsoperation) des Gelenkes zur Verfügung. Hierbei werden isoliert die schmerzleitenden Nervenfasern, welche aus dem Daumensattelgelenk kommen und de Gehirn die Schmerzinformation weiterleiten, durchtrennt. In Studien wird von 75 –80 % Beschwerdereduktion berichtet. Zudem bleibt die Möglichkeit weiter bestehen, das große Vieleckbein (Os trapezium) zu einem späteren Zeitpunkt zu entfernen.

    Unsere Fachärzte beherrschen alle gängigen Operationsverfahren und haben jahrelange Erfahrung in der Behandlung der Daumensattelgelenksarthrose.

    Die richtige Nachsorge nach einer Daumensattelgelenk­arthrose-Operation

    Sofern die OP der Rhizarthrose ambulant durchgeführt wird, können Sie noch am selben Tag nach Hause zurückkehren, ansonsten schließt sich ein Klinikaufenthalt über Nacht an. Sie erhalten eine Handschiene, welche Sie für 4-6 Wochen durchgehend tragen müssen. Daran schließt sich eine intensive Handtherapie mit dem Ziel der Bewegungssteigerung und dem Kraftaufbau an. Die Hautnaht wird nach ca. zwei Wochen entfernt.

    Weiterhin sind folgende Maßnahmen zur Nachsorge wichtig:

    Schonung

    Gönnen Sie sich nach der Operation zunächst etwas Ruhe und lagern Sie den betroffenen Arm über Herzhöhe, um die Schwellung zu reduzieren. Um ein Vernarben der Sehne zu vermeiden, sollten Sie insgesamt 5-10 Minuten täglich mehrfach aktive und passive Bewegungsübungen mit voller Fingerstreckung und Beugung vornehmen. Gehen Sie dabei vorsichtig vor. Schmerzen und Schwellungen können Sie mit gekühlten Gelkissen lindern.

    Pflege

    Halten Sie den chirurgischen Schnitt unbedingt sauber und trocken, decken Sie den Bereich beim Baden oder Duschen mit einer Tüte ab. Nach dem Entfernen des Verbandes und der Schiene wird die volle Bewegung der Hand gefördert. Der Daumen muss dann regelmäßig bewegt werden. Eine Physiotherapie ist nicht unbedingt nötig. Sofern jedoch Bewegungseinschränkungen auftreten, sollte eine Physiotherapie verordnet werden.

    Ernährung und Einschränkungen

    Ernähren Sie sich nach der Behandlung ausgewogen und trinken Sie viel alkoholfreie und koffeinfreie Getränke. Verzichten Sie mindestens 6 Wochen vor und nach der Rhizarthrosen-Operation auf Nikotin- und Alkoholkonsum. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen, um zum einen Ihre Operationsrisiken zu reduzieren und zum anderen die Regeneration und das postoperative Ergebnis zu optimieren.

    Weiterhin sind ausgedehnte sportliche Betätigung, Sauna-Besuche und das Heben schwerer Lasten über 5kg ohne Schiene für mindestens 12 Wochen zu vermeiden.

    Nachsorge und Kontrollen

    Wund- und Nachkontrollen erfolgen in regelmäßiger Abfolge nach dem handchirurgischen Eingriff, zunächst nach einigen Tagen. Anschließend wird die Weiterbehandlung in der Regel durch den Hausarzt oder Unfallchirurg/Orthopäde übernommen, wobei 6 und 12 Wochen nach der Operation relevante Kontrollzeitpunkte darstellen.

    Vereinbaren Sie Ihre Termine zur Nachuntersuchung wie empfohlen, und halten Sie sich bitte an die vereinbarten Termine.

    Welche Risiken und Komplikationen gibt es bei dieser Operation?

    Dank langjähriger Erfahrung unserer Fachärzte und unter Einhaltung strengster Qualitäts- sowie Hygienevorschriften können wir das Risiko für Komplikationen für gewöhnlich auf ein absolutes Minimum senken.

    Trotzdem kann es wie bei jeder Operation auch bei der Behandlung einer Daumensattelgelenkarthrose zu Komplikationen kommen. Die Entscheidung, die Operation durchzuführen, wird getroffen, weil die Vorteile der Operation die möglichen Nachteile überwiegen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie vor der Operation über die Risiken informiert werden.

    Faktoren, die ein erhöhtes OP-Risiko begünstigen, sind unter anderem:

    • Ungesunde Ernährung
    • Rauchen
    • Alkoholismus
    • Chronische Krankheit
    • Hochdosierter Steroideinsatz (z.B. Kortison)
    • Alter (über 60 Jahre)

    Mit dem Verzicht auf Nikotin und Alkohol vor und nach der Operation können Sie aktiv dazu beitragen, die Risiken weiter zu senken.Komplikationen können sich auf die körperliche Gesundheit auswirken oder speziell die Hand betreffen. Fast jede Krankheit kann auftreten, sodass diese Liste nicht vollständig ist:

    • Blutverlust, Schwellung, Bluterguss, Schmerzen, bis zum Funktionsausfall der Hand
    • Infektionen
    • Nervenschäden, die zu Schwäche, Lähmung oder Gefühlsverlust im Handbereich führen
    • Steifigkeit des Daumens
    • Verkürzung des Daumens
    • Allergische Reaktion auf Medikamente
    • Komplikationen durch Nervenblockaden wie Infektionen oder Nervenschäden

    Wie ist die Prognose für eine dauerhafte Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Hand?

    Untersuchungen an mehreren hundert Patienten*innen haben gezeigt, dass folgende Effekte realistischerweise zu erwarten sind:

    • Schmerzfreiheit (80 %)
    • Verbesserung der Kraft und Stabilität (60 %)
    • gleichbleibende Beweglichkeit wie vor der Operation

    Da das schmerzverursachende Gelenk entfernt wurde, verschwinden auch die Schmerzen. Allerdings kann es bis zur Schmerzfreiheit gelegentlich 6 Monate dauern, da sich Muskelverspannungen und entzündliche Begleitreaktionen nur langsam zurückbilden.

    Die Kraft wird sich verbessern, da ein Rückgang der Beschwerden wieder den vermehrten Einsatz der Hand erlaubt. Die Beweglichkeit wird sich normalerweise nicht wesentlich verbessern, jedoch auch nicht verschlechtern.

    Untersuchungen haben bei 70 % der Patienten*innen sehr gute und gute Ergebnisse ergeben. Auch bei unseren Behandlungen im Aestheticum Tübingen haben wir bislang gute Erfahrungen mit der Operation der Daumensattelgelenkarthrose gemacht.

    Kontakt und Informationsmaterial

    Sie haben Fragen, möchten detailliertes Infomaterial bestellen oder wünschen ein unverbindliches Angebot für Ihre Rhizarthrose-OP? Dann kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihre Anfrage und empfangen Sie sehr gerne zu einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch im Aestheticum Tübingen.

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