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Behandlung gutartiger Hautveränderungen in Tübingen

Behandlung gutartiger Hautveränderungen in Tübingen

Der Begriff Tumor umschreibt allgemein eine Neubildung im Gewebe. Ob es sich hierbei um eine gutartige (benigne) oder bösartige (maligne) Veränderung oder eine Vorstufe (sogenannte Präkanzerose) handelt, wird mit diesem Begriff nicht genauer angegeben. Somit ist beispielsweise auch eine Schwellung bei Bluterguss oder ein Überbein (Ganglion) zunächst als Tumor zu bezeichnen. Ob ein Tumor gut- oder bösartig ist, ergibt sich aus dem klinischen, aber vor allem aus dem feingeweblichen (histologischen) Befund durch den Pathologen. Tumore gibt es an verschiedenen Körperstellen und von unterschiedlichen Geweben (zum Beispiel Muskulatur, Knochen usw.).

Unsere Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Aestheticum Tübingen sind spezialisiert auf die schonende und rückstandslose Entfernung von Hauttumoren.

Erfahren Sie alles rund um die Tumorbehandlung im Folgenden sowie im persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch mit unseren Fachärzten.

Kurzinfo – Auf einen Blick

  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Behandlung
    Entfernung und ggf. plastische Deckung von Hauttumoren
  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Behandlungsdauer
    20-60 Minuten
  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Narkoseart
    Lokalanästhesie, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Klinikaufenthalt
    Ambulant / stationär für 1-2 Tage
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    Gesellschaftsfähig
    Nach 3-14 Tagen
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    Belastbar ab
    4-6 Wochen
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    Arbeitsunfähigkeit
    1-5 Tage (Bürotätigkeiten), 1-4 Wochen (Schwerarbeiten)
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    Nachbehandlung
    Verband für 7 Tage, Fadenzug nach 7-14 Tagen, 6 Wochen keinen Zug auf die Narbe und Narbenpflege
  • Kurzinfo – Auf einen Blick
    Kosten
    200€-800€ (als Privatklinik wird die Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse nicht unterstützt, eine Übernahme durch den privaten Krankenversicherer ist möglich)
Kurzinfo – Auf einen Blick
Inhalt

    Welche gutartigen Tumorarten gibt es?

    Im Folgenden beziehen wir uns ausschließlich auf gutartige Tumoren der Haut und Unterhaut. Grob können diese in folgende Tumorarten unterteilt werden:

    Tumoren der Haut

    • Nävus (Muttermal): Sammelbezeichnung für umschriebene Haut- oder Schleimhautfehlbildungen, die häufig von Melanozyten ausgehen. Die häufigsten davon sind die bräunlich eingefärbten Nävi der pigmentbildenden Zellen (Pigmentnävi) mit weiteren Untergruppierungen, zum Beispiel der Spindelzellnävus oder der melanozytäre Nävus.
    • Vulgäre Warze (Verruca vulgaris): Durch Viren ausgelöste Verdickung und Vermehrung der oberflächlichen Hautschicht (Epidermis)
    • Seborrhoische Warze (Seborrhoische Keratose=Alterswarze): Hell- bis dunkelbrauner oder schwarzer, breitbasiger Tumor
    • Granuloma pyogenicum: Gutartiger, granulomatöser Tumor, der nach infizierter Verletzung meist im Gesicht oder an den Händen als oft runde verhärtete Struktur entsteht
    • Xanthelasmen: gelbliche Plaques, die durch Cholesterinablagerungen in der Ober- und Unterlidhaut entstehen
    • Hämangiom/Venöse Malformation: Angeborene Fehlbildungen des Gefäßsystems, die sich mitunter spontan zurückbilden können

    Tumoren der Unterhaut

    • Atherom: Haselnuss- bis apfelgroßer zystischer Tumor der Unterhaut. Die Zyste beinhaltet Talg und Hautzellen. Atherome treten vor allem an der behaarten Kopfhaut, im Gesicht, am Nacken sowie an Bauch und Brustwand auf.
    • Lipom: Normalerweise weiche gut verschiebbare Fettgewebegeschwulst des Unterhautfettgewebes, die von einer Kapsel umgeben ist.
    • Fibrom: Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Bindegewebes, der sich an jeder Stelle des Körpers bilden kann und langsam wächst.
    • Neurom: Der von Nerven ausgehende Tumor enthält Nervenzellen, Nervenfasern und Bindegewebe. Neurome entstehen beispielsweise nach Nervenverletzungen, etwa bei Amputationen.
    • Neuro-Fibrom: Der Tumor geht vom Stützgewebe des peripheren Nervensystems (Schwann-Zellen) aus.
    • Akanthom: Tumor, der von einer oberflächlichen Hautschicht ausgeht und z.B. in Form des Keratoakanthoms aufgrund seines ähnlichen Aussehens mit dem Plattenepithelkarzinom verwechselt werden kann.

    Bei Hauttumoren handelt es sich normalerweise um auf der Hautoberfläche sichtbare, meist erhabene Veränderungen, welche in gewissen Fällen eine raue Oberfläche, Haarwachstum und Blutungstendenzen aufweisen.

    Tumoren des Unterhautgewebes fallen meistens durch ihre Tastbarkeit auf und stören an Körperstellen, welche mechanisch belastet werden, zum Beispiel durch Aufliegen des Unterarmes. Ab einer gewissen Größe oder auch an Stellen mit dünner Haut und wenig Unterhautgewebe sind diese Veränderungen teilweise auch gut sichtbar. Die Größenzunahme der Tumoren ist unterschiedlich. Normalerweise wachsen sie eher langsam. Die Ursachen für die Entstehung sind sehr unterschiedlich. Diese reichen von einer Virusinfektion (z.B. Warzen) über Fettablagerungsstörungen (z. B. Xanthelasmen) und genetische Veranlagung (z. B. seborrhoische Keratosen) bis hin zu Umwelteinflüssen (z. B. durch Sonnenlicht).

    Das Beratungsgespräch im Aestheticum Tübingen

    Zu Beginn einer möglichen Behandlung des gutartigen Hauttumors findet ein ausführliches Beratungsgespräch in unserer Klinik statt, verbunden mit einer genauen Untersuchung, bei der Sie die Gelegenheit erhalten, Ihre Fragen umfassend zu klären.

    Zudem gehen wir auf alle wichtigen Details, Möglichkeiten, Risiken, Alternativen zur Operation und mögliche Operationstechniken in Ihrer persönlichen Situation eingehen. Selbstverständlich ist die Einbeziehung Ihrer Wünsche und Vorstellungen. Sind Sie mit uns zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Behandlung gewünscht ist und welche Art der Therapie für Sie die richtige darstellt, folgen eine ausführliche Aufklärung und die weitere Planung.

    Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse

    Da wir eine Privatklinik sind, übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht die Kosten der bei uns durchgeführten Behandlungen. In einigen Fällen kann durch besonderes Bestreben unserer Patient*innen eine Kostenübernahme erfolgen. Dies müssten Sie direkt mit Ihrer zuständigen Krankenkasse abklären.Eine Kostenübernahme durch die Privaten Krankenversicherungen ist bei medizinisch indizierten Eingriffen prinzipiell möglich.

    Welche Vorbereitungen müssen vor einer operativen Tumorentfernung erfolgen?

    Wir bereiten Sie in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch genau auf den Eingriff vor. Gegebenenfalls führen wir eine Fotodokumentation zur Analyse der Gewebemerkmale im Behandlungsareal durch. Im Falle einer Narkose wird die/der zuständige Narkosearzt*in zusätzlich weitere wichtige Details mit Ihnen durchgehen.

    Bei einigen Veränderungen sind weitere Untersuchungen (vor allem Ultraschalluntersuchung und Computertomografie) im Vorfeld des Eingriffes notwendig. Außerdem kann eine Durchführung von Blutentnahme und EKG-Untersuchung über Ihren Hausarzt sinnvoll sein.

    Wie läuft die Operation im Aestheticum Tübingen ab?

    Je nach Lokalisation und Größe des Befundes sowie dem Wunsch der Patient*in erfolgt die mikrochirurgische Entfernung in Lokalanästhesie, Dämmerschlaf oder Vollnarkose. Der dadurch entstehende Weichteildefekt kann teilweise nicht direkt verschlossen werden, sodass „die plastische Deckung“ des im Rahmen der Tumorentfernung entstandenen Defekts durchgeführt werden muss.

    Hierbei gibt es unterschiedliche Arten von Lappenplastiken: Lokale, regionale und freie Lappenplastiken sowie Fernlappenplastiken, welche nur Haut und Unterhaut oder aber zusätzlich Faszie und/oder Muskel einschließen. Außerdem stehen Hauttransplantationen unterschiedlicher Dicke und von verschiedenen Körperregionen zur Verfügung. Die Planung einer solchen plastischen Deckung erfolgt individuell in Abhängigkeit von zahlreichen Faktoren, zum Beispiel der Tumorlokalisation und -ausdehnung, Patientenalter sowie dessen Vorerkrankungen, immer im Hinblick auf die sicherste Deckungsmöglichkeit mit den bestmöglichen ästhetischen Ergebnissen durch Orientierung an Hautlinien und Körpereinheiten.

    Die richtige Nachsorge nach der Tumor-Operation

    Ob die operative Tumorentfernung ambulant oder stationär erfolgt, ist abhängig von der Lokalisation der Hautveränderung und dem damit verbundenen Operationsaufwand.

    Folgende Nachbehandlungsmaßnahmen gilt es zu beachten:

    Schonung

    Beim Schlafen empfiehlt sich in der ersten Woche nach dem Eingriff eine Oberkörperhochlagerung nach Operationen im Gesichtsbereich. Lagern Sie die betroffene Region nach Möglichkeit über Herzhöhe, um die Schwellung zu reduzieren.

    Pflege

    Achten Sie unbedingt auf die Hygiene im Behandlungsareal und halten Sie Verband sowie chirurgischen Schnitt unbedingt sauber und trocken. Außerdem empfehlen wir nach Operationen im Gesichtsbereich in der ersten Zeit, Schnäuzen, Niesen, Lachen, Grimassieren und Absenken des Kopfes möglichst zu vermeiden.

    Der Fadenzug sollte üblicherweise um den 7.-10. Tag nach der Operation durchgeführt werden.

    Ernährung und Einschränkungen

    Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Nikotin und Alkohol tragen Sie aktiv zur schnellen Wundheilung bei. Verzichten Sie außerdem bis zur Einheilung des Lappens konsequent auf gefäßverengende Substanzen, vor allem Schwarztee, Kaffee und Coca-Cola.

    Ausgedehnte sportliche Betätigung sollte für 3-6 Wochen, Sauna-Besuche für 4 Wochen und das Heben schwerer Lasten über 5 kg für 3-4 Wochen vermieden werden.

    Nachsorge und Kontrollen

    Eine Wundkontrolle erfolgt üblicherweise in unserer Klinik am ersten oder zweiten Tag nach der Operation, danach wird in der Regel die Weiterbehandlung durch den Hausarzt oder Chirurg/Orthopäde übernommen. Der Fadenzug erfolgt üblicherweise um den 7.-14. Tag nach der Operation, je nach Lokalisation und Größe des Befundes. Weitere Termine zur Nachsorge in individuell angepassten größeren Abständen werden dort mit Ihnen festgelegt.

    Welche Risiken gibt es bei dieser Operation?

    Generell ist die operative Behandlung gutartiger Tumore ein Verfahren mit überschaubarer Ausfallzeit und geringen Beschwerden. In der Hand unserer versierten Fachärzte sind die Risiken überschaubar.

    Es kann in seltenen Fällen jedoch zu folgenden Komplikationen kommen:

    • Blutverlust, Schwellung, Bluterguss, Schmerzen bis zum Funktionsausfall
    • Infektionen
    • Nervenschäden, die zu Schwäche, Lähmung oder Gefühlsverlust führen
    • Der Hauttumor kehrt zurück und muss erneut operiert werden.
    • Allergische Reaktion auf Medikamente
    • Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Lungenentzündung, Blasenentzündungen
    • Ernste medizinische Probleme können zu anhaltenden gesundheitlichen Problemen, verlängertem Krankenhausaufenthalt oder selten sogar zum Tod führen.

    Die durch die Operation entstandenen Narben werden mit der Zeit insbesondere bei guter Narbenpflege durch Cremen und Massieren immer weniger sichtbar, sind jedoch dauerhaft.

    Folgende Faktoren können ein erhöhtes Risiko für Komplikationen beinhalten:

    • ungesunde Ernährung
    • Rauchen
    • Alkoholismus
    • chronische Krankheit
    • Hochdosierter Steroideinsatz (z.B. Kortison)
    • Alter (über 60 Jahre)

    Kontakt und Informationsmaterial

    Sie haben Fragen, möchten detailliertes Infomaterial bestellen oder wünschen ein unverbindliches Angebot zur Entfernung gutartiger Tumore? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage per Telefon oder über unser Kontaktformular. Wir empfangen Sie sehr gerne zu einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch im Aestheticum Tübingen.

    Haben Sie Fragen?
    Haben Sie Fragen?

    Rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.

    +49 7071 960470