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Die weibliche Brust verändert sich im Laufe des Lebens – durch Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen, hormonelle Einflüsse oder den natürlichen Alterungsprozess. Eine Hängebrust, medizinisch als Mastoptosis oder Ptosis mammae bezeichnet, ist dabei eine der häufigsten Brustformveränderungen. Obwohl sie keine gesundheitliche Beeinträchtigung darstellt, empfinden viele Frauen eine stark ausgeprägte Hängebrust als belastend und fühlen sich in ihrem Körpergefühl eingeschränkt. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Ursachen eine Hängebrust haben kann, wie die verschiedenen Schweregrade eingeteilt werden und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Was ist eine Hängebrust (Ptosis mammae)?
Von einer Hängebrust spricht man, wenn das Brustgewebe an Festigkeit verliert und die Brust nach unten absinkt. Dabei verlagert sich die Brustwarze unterhalb der Unterbrustfalte (Submammärfalte) – der natürlichen Hautfalte, an der die Brust in den Oberkörper übergeht. Im medizinischen Sprachgebrauch wird dieses Erscheinungsbild als Mastoptosis (auch: Ptosis mammae) bezeichnet. Eine Hängebrust kann in unterschiedlichem Ausmaß auftreten und betrifft Frauen jeden Alters, wobei die Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter steigt.
Es handelt sich dabei nicht um eine Erkrankung, sondern um eine natürliche Veränderung der Brustform. Dennoch kann eine ausgeprägte Ptosis das Wohlbefinden und die Lebensqualität betroffener Frauen erheblich beeinflussen. Auch Männer können von einer Form der Hängebrust betroffen sein – in diesem Fall spricht man häufig von einer Gynäkomastie, bei der überschüssiges Brust- oder Fettgewebe zu einer Erschlaffung führt.
Welche Ursachen hat eine Hängebrust?
Die Entstehung einer Hängebrust ist in der Regel auf ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren zurückzuführen. Anders als bei der tubulären Brust, die angeboren ist, entwickelt sich eine Hängebrust meist im Laufe des Lebens.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
- Natürlicher Alterungsprozess: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität. Das Bindegewebe, das die Brust stützt (Cooper-Ligamente), wird schwächer, wodurch die Brust nach und nach absinkt.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft vergrößert sich die Brust durch die Milchproduktion deutlich. Nach dem Abstillen bildet sich das Drüsengewebe zurück, die gedehnte Haut zieht sich jedoch nicht immer vollständig zusammen. Entgegen der weit verbreiteten Annahme zeigen Studien, dass nicht das Stillen selbst, sondern die Schwangerschaft die Hauptursache für die Veränderung der Brustform ist. Eine Hängebrust nach dem Stillen ist daher besonders häufig, lässt sich aber nicht durch den Verzicht aufs Stillen verhindern.
- Gewichtsschwankungen: Starke Gewichtszunahme dehnt das Brustgewebe, während eine schnelle Gewichtsabnahme dazu führen kann, dass die Haut nicht mehr ausreichend gestrafft wird.
- Genetische Veranlagung: Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist individuell verschieden und wird genetisch beeinflusst. Frauen mit einem schwächeren Bindegewebe neigen eher zu einer frühzeitigen Ptosis.
- Brustgröße und Brustgewicht: Größere, schwerere Brüste sind durch die Schwerkraft stärker belastet und neigen daher eher zum Absinken als kleinere Brüste. Bei einer ausgeprägten Makromastie (sehr große Brust) kann die Ptosis besonders schnell fortschreiten. Aber auch eine kleine Hängebrust ist möglich – insbesondere bei Volumenverlust nach Schwangerschaften.
- Hormonelle Veränderungen: Die Wechseljahre (Menopause) gehen mit einem sinkenden Östrogenspiegel einher, der das Brustgewebe und die Hautelastizität beeinflusst.
- Rauchen: Tabakkonsum beschleunigt den Abbau von Kollagen und Elastin in der Haut, was die Hautalterung fördert und das Risiko einer frühzeitigen Ptosis erhöht.
- Keinen BH tragen: Die Frage, ob das Tragen eines BHs einer Hängebrust vorbeugt, wird kontrovers diskutiert. Ein stützender BH kann die Brust bei Belastung (z. B. beim Sport) entlasten, wissenschaftlich belegt ist ein dauerhafter präventiver Effekt jedoch nicht.
Hängebrust Grad 1–4: Die Einteilung nach Regnault
Der Schweregrad einer Hängebrust wird in der Plastischen Chirurgie nach der Klassifikation von Regnault eingeteilt. Maßgeblich ist dabei die Position der Brustwarze (Mamille) im Verhältnis zur Unterbrustfalte.
Grad 1 – Leichte Ptosis
Die Brustwarze befindet sich auf Höhe der Unterbrustfalte oder nur knapp darunter. Die Brust zeigt eine leichte Absenkung, die Form ist jedoch noch weitgehend erhalten. Eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett kann hier bereits ausreichen, um die Brust wieder voller und straffer erscheinen zu lassen.
Grad 2 – Moderate Ptosis
Die Brustwarze liegt deutlich unterhalb der Unterbrustfalte, zeigt aber noch nach vorne. Der untere Brustpol ist sichtbar abgesunken. In der Regel ist eine Bruststraffung erforderlich, die bei Bedarf mit einer Vergrößerung kombiniert werden kann.
Grad 3 – Schwere Ptosis
Die Brustwarze befindet sich am tiefsten Punkt der Brust und zeigt nach unten. Die Brust hat einen Großteil ihres Volumens im oberen Bereich verloren. Eine umfassende Bruststraffung mit T-Schnitt-Technik ist hier meist die Methode der Wahl.
Grad 4 – Sehr schwere Ptosis
In einigen Klassifikationssystemen wird zusätzlich ein Grad 4 beschrieben: Hier ist die Brustwarze maximal nach unten verlagert, die Brust hängt flach am Brustkorb herab und hat nahezu jegliches Volumen im oberen Pol verloren.
Pseudoptosis
Hierbei liegt die Brustwarze noch oberhalb der Unterbrustfalte, das Brustgewebe ist jedoch im unteren Pol abgesunken. Diese Form tritt häufig nach dem Stillen auf und erfordert einen anderen Behandlungsansatz als eine echte Ptosis – in manchen Fällen kann bereits eine Brustvergrößerung ohne zusätzliche Straffung ausreichen.
Die Einteilung nach Regnault ist ein wichtiges diagnostisches Instrument, da sie maßgeblich die Wahl der geeigneten Behandlungsmethode beeinflusst.
Welcher BH bei einer Hängebrust?
Die Wahl des richtigen BHs ist für Frauen mit einer Hängebrust ein wichtiges Alltagsthema. Ein gut sitzender BH kann die Brust stützen, das Tragegefühl verbessern und das Erscheinungsbild optisch positiv beeinflussen – auch wenn er die Brustform selbst nicht dauerhaft verändert.
Worauf Sie bei der BH-Wahl achten sollten
- Breite, gepolsterte Träger: Sie verteilen das Gewicht gleichmäßig und verhindern Einschnitte an den Schultern – besonders wichtig bei einer großen Hängebrust.
- Festes Unterbrustband: Es übernimmt den Großteil der Stützfunktion. Das Band sollte eng anliegen, ohne einzuschneiden.
- Vorgeformte oder gefütterte Cups: Sie geben der Brust eine definierte Form und bieten zusätzlichen Halt.
- Vollschalen-BHs: Sie umschließen die gesamte Brust und bieten bei einer ausgeprägten Hängebrust den besten Halt.
BH-Größe richtig ermitteln bei Hängebrust
Bei einer Hängebrust kann die BH-Größenermittlung schwieriger sein als bei straffen Brüsten. Messen Sie den Unterbrustumfang straff anliegend und den Brustumfang an der weitesten Stelle – stellen Sie sich dabei leicht nach vorne gebeugt hin, damit das Brustgewebe natürlich fällt. Eine professionelle Beratung im Fachgeschäft ist empfehlenswert.
Sport-BH bei Hängebrust
Beim Sport ist ein Sport-BH mit hoher Stützwirkung besonders wichtig, da die Bewegung des Brustgewebes die Cooper-Ligamente zusätzlich beanspruchen kann. Achten Sie auf einen komprimierenden Sport-BH, der die Brust eng am Körper hält.
Kann man einer Hängebrust vorbeugen?
Eine Hängebrust lässt sich nicht vollständig verhindern, da Faktoren wie Genetik und Alterung nicht beeinflussbar sind. Es gibt jedoch Maßnahmen, die das Fortschreiten einer Ptosis verlangsamen können:
- Stabile Gewichtsführung: Vermeiden Sie starke Gewichtsschwankungen, da diese das Brustgewebe wiederholt dehnen und erschlaffen lassen.
- Stützender BH: Ein gut sitzender BH mit breiten Trägern und stützendem Unterbrustband entlastet das Bindegewebe – insbesondere beim Sport.
- Nicht rauchen: Tabakkonsum beschleunigt den Kollagenabbau in der Haut und fördert die Hautalterung.
- Hautpflege: Regelmäßige Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Produkten kann die Hautelastizität unterstützen.
- Sonnenschutz: UV-Strahlung schädigt die Kollagenfasern der Haut, auch im Dekolleté-Bereich.
Was kann man gegen eine Hängebrust tun – ohne OP?
Viele Frauen fragen sich, ob sich eine Hängebrust ohne Operation straffen lässt. Es gibt einige Maßnahmen, die das Erscheinungsbild der Brust positiv beeinflussen können:
- Gezieltes Brustmuskeltraining: Übungen gegen eine Hängebrust wie Liegestütze, Bankdrücken oder Butterfly können die Brustmuskulatur (Musculus pectoralis major) stärken. Dies kann die Brust optisch etwas anheben, verändert jedoch nicht das Brustgewebe selbst. Regelmäßiges Training kann das Erscheinungsbild verbessern, eine ausgeprägte Ptosis jedoch nicht rückgängig machen.
- Hautpflege und Massagen: Pflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Retinol oder Hyaluronsäure können die Hautelastizität unterstützen. Wechselduschen regen die Durchblutung an. Diese Maßnahmen haben jedoch nur einen oberflächlichen Effekt.
- Brust tapen: Spezielle Brusttapes (Kinesiotapes) können die Brust vorübergehend anheben und unter Kleidung eine straffere Silhouette erzeugen. Sie bieten eine kosmetische Lösung für besondere Anlässe, haben aber keinen dauerhaften Effekt auf die Brustform.
- Haltungsverbesserung: Eine aufrechte Körperhaltung kann die Brust optisch angehobener wirken lassen.
Diese Maßnahmen können das Fortschreiten einer Ptosis verlangsamen, eine bereits bestehende Hängebrust jedoch nicht rückgängig machen. Bei einer ausgeprägten Ptosis (Grad 2–3) ist eine operative Korrektur die einzige Möglichkeit, die Brustform dauerhaft wiederherzustellen.
Welche operativen Behandlungsmethoden gibt es?
Die Wahl der geeigneten Operationsmethode richtet sich nach dem Schweregrad der Ptosis, der vorhandenen Brustgröße und den individuellen Wünschen der Patientin. In einem ausführlichen Beratungsgespräch wird Ihr behandelnder Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan erarbeiten.
Zu den gängigen Verfahren gehören:
Bruststraffung (Mastopexie)
Die Bruststraffung ist die Standardbehandlung bei einer Hängebrust. Dabei wird überschüssiges Hautgewebe entfernt, die Brustwarze in eine höhere Position versetzt und die Brust in eine straffere, natürliche Form gebracht. Je nach Ausprägung der Ptosis kommen unterschiedliche Schnitttechniken zum Einsatz:
- Periareolär (Benelli-Technik): Schnitt nur um den Warzenhof – geeignet bei leichter Ptosis (Grad 1). Kaum sichtbare Narben.
- Vertikale Technik (Lollipop): Schnitt um den Warzenhof und senkrecht nach unten zur Unterbrustfalte – geeignet bei moderater Ptosis (Grad 2).
- T-Schnitt (Anker-Technik): Zusätzlicher Schnitt entlang der Unterbrustfalte – bei schwerer Ptosis (Grad 3–4) mit viel überschüssiger Haut.
Bruststraffung mit Vergrößerung
Wenn neben der Ptosis auch ein Volumenverlust vorliegt – beispielsweise nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahme – kann eine Bruststraffung mit gleichzeitiger Vergrößerung sinnvoll sein. Dabei wird die Brust gestrafft und gleichzeitig mit Implantaten oder Eigenfett (Lipofilling) aufgefüllt. Auch die Hybrid-Brustvergrößerung – eine Kombination aus Implantaten und Eigenfett – kann in Betracht gezogen werden. Gerade bei einer Hängebrust kann das Auffüllen mit einem Implantat in Kombination mit einer Straffung besonders natürliche Ergebnisse erzielen.
Brustverkleinerung mit Straffung
Bei Frauen mit einer großen, schweren Brust (Makromastie), die gleichzeitig eine Ptosis aufweist, kann eine Brustverkleinerung in Kombination mit einer Straffung die geeignete Lösung sein. Dabei wird das Brustvolumen reduziert und die Brust gleichzeitig angehoben und neu geformt. Dies kann zusätzlich Beschwerden wie Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen lindern, die durch das hohe Brustgewicht verursacht werden.
Bruststraffung: Narben und Heilungsverlauf
Eine der häufigsten Fragen betrifft die Narbenbildung nach einer Bruststraffung. Die Narben hängen von der gewählten Schnitttechnik ab:
- Bei der periareoloären Technik verläuft die Narbe entlang des Warzenhofes und ist nach der Heilung kaum sichtbar.
- Bei der Lollipop-Technik kommt eine vertikale Narbe hinzu, die unter einem BH oder Bikini verborgen bleibt.
- Bei der T-Schnitt-Methode verläuft eine zusätzliche Narbe in der Unterbrustfalte.
In den ersten Wochen nach dem Eingriff sind die Narben noch gerötet und deutlich sichtbar. Im Laufe von 12 bis 18 Monaten verblassen sie jedoch zunehmend und werden deutlich unauffälliger. Moderne Narbenpflege – etwa Silikonpflaster oder spezielle Narbengele – kann diesen Heilungsprozess unterstützen.
Der Heilungsverlauf im Überblick
Erste Woche
Schonzeit, Tragen eines Stütz-BHs, leichte Schwellungen und Blutergüsse. Tagsüber auf eine gerade Haltung des Oberkörpers achten, nachts eine Oberkörperhochlagerung einhalten.
2–4 Wochen
Leichte Alltagsaktivitäten sind wieder möglich. Sport und schweres Heben sollten weiterhin vermieden werden. Ab der 3. Woche kann mit der Narbenpflege begonnen werden.
6–8 Wochen
Schrittweise Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten. Der Stütz-BH sollte bis zu diesem Zeitpunkt Tag und Nacht getragen werden.
3–6 Monate
Das endgültige Ergebnis wird sichtbar. Die Narben beginnen deutlich zu verblassen und werden zunehmend unauffälliger.
Hängebrust: Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Bruststraffung?
Eine Bruststraffung bei einer Hängebrust wird in der Regel als ästhetischer Eingriff eingestuft und daher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. In Ausnahmefällen – insbesondere bei einer Hängebrust Grad 3 oder Grad 4, die zu körperlichen Beschwerden wie chronischen Hautirritationen in der Unterbrustfalte (Intertrigo), Pilzinfektionen oder Rückenschmerzen führt – kann ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden.
Voraussetzung ist in der Regel:
- Ein ärztliches Gutachten, das die medizinische Notwendigkeit dokumentiert
- Eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD, ehemals MDK)
- Der Nachweis, dass konservative Maßnahmen ausgeschöpft wurden
Die Bewilligungspraxis variiert je nach Krankenkasse (AOK, TK, Barmer etc.). Eine vorherige Rücksprache mit Ihrer Krankenkasse ist daher empfehlenswert. Im Aestheticum Tübingen beraten wir Sie gerne zu den Kosten einer Hängebrust-OP und möglichen Finanzierungsoptionen.
Welche Risiken hat eine Bruststraffung?
Eine Bruststraffung gilt als bewährtes Verfahren in der Plastischen Chirurgie, ist jedoch – wie jede Operation – mit bestimmten Risiken verbunden.
Mögliche Komplikationen können sein:
- Schwellungen und Blutergüsse
- Nachblutungen
- vorübergehende Empfindungsstörungen im Bereich der Brustwarze
- Wundheilungsstörungen
- Narbenbildung (Keloid- oder hypertrophe Narben)
- leichte Asymmetrien
Diese Nebenwirkungen sind in den meisten Fällen vorübergehend. Das Risiko von Komplikationen lässt sich durch die Wahl eines erfahrenen Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie deutlich minimieren.
Der richtige Zeitpunkt für eine Bruststraffung
Eine häufige Frage in der Beratung ist, wann der ideale Zeitpunkt für eine Bruststraffung ist. Grundsätzlich gilt: Der Eingriff sollte erst dann in Betracht gezogen werden, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Weitere Schwangerschaften nach einer Bruststraffung können das Ergebnis beeinträchtigen, da sich das Brustgewebe erneut dehnt.
Auch nach einer deutlichen Gewichtsabnahme empfiehlt es sich, zunächst ein stabiles Gewicht über mehrere Monate zu halten, bevor eine Straffung durchgeführt wird. So lässt sich das Ergebnis besser planen und langfristig erhalten.
Hängebrust behandeln: Ihr Weg zu einem neuen Körpergefühl
Eine Hängebrust ist eine natürliche Veränderung, die viele Frauen im Laufe ihres Lebens betrifft. Wenn Sie sich durch eine ausgeprägte Ptosis belastet fühlen, stehen Ihnen verschiedene operative Möglichkeiten offen, um Ihre Brustform wiederherzustellen. Im Aestheticum Tübingen sind unsere Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf Brustoperationen spezialisiert und begleiten Sie von der Beratung bis zur Nachsorge. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Hängebrust
Verursacht Stillen eine Hängebrust?
Nein – wissenschaftliche Studien zeigen, dass nicht das Stillen selbst, sondern die Schwangerschaft die Hauptursache für eine Veränderung der Brustform ist. Während der Schwangerschaft vergrößert sich das Brustgewebe hormonell bedingt erheblich. Nach der Rückbildung kann die Haut ihre ursprüngliche Straffheit nicht immer vollständig zurückerlangen. Stillen hat darauf keinen nachweisbaren zusätzlichen Einfluss.
Was ist der Unterschied zwischen einer echten Hängebrust (Ptosis) und einer Pseudoptosis?
Bei einer echten Ptosis liegt die Brustwarze unterhalb der Unterbrustfalte – die gesamte Brust ist abgesunken. Bei einer Pseudoptosis steht die Brustwarze noch oberhalb der Falte, das Brustgewebe im unteren Pol ist jedoch abgesackt. Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie die Wahl der Behandlungsmethode beeinflusst: Bei einer Pseudoptosis kann unter Umständen eine Brustvergrößerung mit Implantaten ausreichen, während eine echte Ptosis in der Regel eine Straffung erfordert.
Ab welchem Alter kann eine Hängebrust auftreten?
Eine Hängebrust kann grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Während sie häufig mit dem natürlichen Alterungsprozess in Verbindung gebracht wird, können auch jüngere Frauen betroffen sein – insbesondere bei genetisch bedingter Bindegewebsschwäche, nach starken Gewichtsschwankungen oder nach Schwangerschaften. Es gibt kein festes Alter, ab dem eine Ptosis einsetzt.
Helfen Cremes, Massagen oder Sport wirklich gegen eine Hängebrust?
Gezieltes Brustmuskeltraining kann die Muskulatur unter dem Brustgewebe stärken und die Brust optisch etwas anheben. Cremes und Massagen können die Hautelastizität unterstützen, verändern jedoch nicht die Position des Brustgewebes. Bei einer bereits bestehenden, ausgeprägten Ptosis (Grad 2–3) können diese Maßnahmen das Erscheinungsbild nicht grundlegend korrigieren.
Welchen BH sollte ich bei einer Hängebrust tragen?
Ein gut sitzender BH mit breiten Trägern und einem stützenden Unterbrustband kann das Brustgewebe entlasten und ein angenehmeres Tragegefühl bieten. Beim Sport empfiehlt sich ein spezieller Sport-BH mit hoher Stützwirkung, um eine übermäßige Bewegung des Brustgewebes zu vermeiden. Ein BH kann die Brustform jedoch nicht dauerhaft verändern.
Wann reicht eine Brustvergrößerung allein – und wann ist zusätzlich eine Straffung nötig?
Bei einer leichten Ptosis (Grad 1) oder Pseudoptosis kann eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett ausreichen, um die Brust wieder voller und straffer erscheinen zu lassen. Bei einer moderaten bis schweren Ptosis (Grad 2–3) ist in der Regel eine Bruststraffung erforderlich, die bei Bedarf mit einer Vergrößerung kombiniert werden kann. Welches Verfahren für Sie geeignet ist, wird im persönlichen Beratungsgespräch geklärt.
Wie lange hält das Ergebnis einer Bruststraffung?
Das Ergebnis einer Bruststraffung ist langanhaltend, jedoch nicht für die Ewigkeit. Da Faktoren wie der natürliche Alterungsprozess, Schwerkraft, Gewichtsschwankungen und hormonelle Veränderungen weiterhin auf das Gewebe einwirken, kann es im Laufe der Jahre zu einer erneuten leichten Absenkung kommen. In der Regel genießen Patientinnen das Ergebnis über viele Jahre. Eine stabile Gewichtsführung und das Tragen eines stützenden BHs können zur Langlebigkeit des Ergebnisses beitragen.
Welche Narben entstehen bei einer Bruststraffung?
Die Narbenbildung hängt von der angewandten Schnitttechnik ab. Bei einer leichten Ptosis kann eine periareoloare Technik (Schnitt um den Warzenhof) mit kaum sichtbaren Narben ausreichen. Bei stärkerer Ptosis kommt häufig ein vertikaler Schnitt (Lollipop-Technik) oder die T-Schnitt-Methode zum Einsatz. Die Narben verblassen in der Regel innerhalb von 12 bis 18 Monaten deutlich und werden zunehmend unauffällig. Moderne Narbenpflege kann diesen Prozess unterstützen.
Bekommt man eine Hängebrust, wenn man keinen BH trägt?
Dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Eine französische Studie (Rouillon, 2013) deutet sogar darauf hin, dass das Tragen eines BHs keinen nachweisbaren präventiven Effekt auf die Bruststraffheit hat. Die Hauptursachen einer Hängebrust sind Genetik, Alterung, Schwangerschaften und Gewichtsschwankungen – nicht das Fehlen eines BHs. Beim Sport ist ein stützender Sport-BH dennoch empfehlenswert, um die Belastung des Bindegewebes zu reduzieren.
Kann man eine Hängebrust tapen?
Ja, spezielle Brusttapes (oft Kinesiotapes oder Lifting-Tapes) können die Brust vorübergehend anheben und unter Kleidung eine straffere Silhouette erzeugen. Diese Methode eignet sich besonders für besondere Anlässe oder rückenfreie Outfits. Ein dauerhafter Effekt auf die Brustform wird durch Taping jedoch nicht erzielt.
Kann man eine Hängebrust durch Schwangerschaft vermeiden?
Nein – eine Hängebrust nach der Schwangerschaft lässt sich nicht sicher verhindern. Die hormonellen Veränderungen und die Vergrößerung des Brustgewebes während der Schwangerschaft sind natürliche Prozesse, die das Bindegewebe beanspruchen. Maßnahmen wie ein stützender BH, Hautpflege und das Vermeiden starker Gewichtsschwankungen können das Ausmaß einer Ptosis nach der Schwangerschaft jedoch begrenzen.
Haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.
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