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Behandlung der Daumensattelgelenkarthrose

Definition und Entstehung

Synonyme: Rhizarthrose, CMC I Arthrose

Die Rhizarthrose zeichnet sich für den Patienten durch zunehmende Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenks aus, die insbesondere unter Belastung auftreten. Das Daumensattelgelenk ist bei zahlreichen Bewegungsabläufen beteiligt und findet sich zwischen dem Großen Vieleckbein und dem 1. Mittelhandknochen.
Insbesondere wichtig ist es beim Abspreizen des Daumens und beim Gegenüberstellen des Daumens zur Hohlhand, um eine Greiffunktion durchzuführen. Beim festen Griff der Daumenkuppe gegen die Zeigefingerkuppe entstehen im Sattelgelenk 10-15 Mal höhere Kräfte als im Bereich der Daumenkuppe selbst. Daher treten Schmerzen bei speziellen Belastungen auf, z.B. Öffnen eines Schraubverschlusses (Einmachglas, Flasche, Tankdeckel), kräftiges Zupacken mit der ganzen Hand, um Gegenstände emporzuheben oder Gegenstände zu stabilisieren wie z.B. beim Tennis. Aber auch beim Spitz- und Dreipunktgriff, der z.B. beim Stricken oder Schreiben gebraucht wird, entstehen Schmerzen, weshalb dem/den Patienten*innen Gegenstände aus der Hand fallen und die Empfindung eines Kraftverlustes entsteht.
Durch den verminderten Einsatz der betroffenen Hand kommt es im Verlauf zu einem Rückgang der Daumenballenmuskulatur, da diese durch Schonung immer weniger gebraucht wird. Zu beobachten ist ein im Seitenvergleich schmächtiger Daumenballen.
Im Gelenk selbst entsteht ein Reizzustand, der neben den Schmerzen auch einen Gelenkerguss und eine überschießende Knochenneubildung rund um das Gelenk hervorruft. Sinn dieses Knochenwachstums ist der Versuch des Körpers dieses Gelenk zu versteifen, um damit den Reizzustand zu beenden. Diese Reaktionen bewirken eine Schwellung und Deformierung im Bereich des Sattelgelenks, die auch äußerlich zu beobachten sind. Das Gelenk erscheint verdickt und unförmig. Es kommt im weiteren Verlauf zu einer Fehlstellung des 1. Mittelhandknochens, also des Knochens, der über dem Sattelgelenkgelenk in Richtung Daumen liegt. Dieser kippt zunehmend zum 2 Mittelhandknochen ab, wodurch die Zugrichtung der Muskulatur geändert wird. Der Daumen selbst gerät dadurch langsam in eine Überstreckstellung. Dadurch entsteht das Bild einer verschmälerten Mittelhand mit schmächtigen, schmalem Daumenballen und abgespreiztem Daumen. Das Endstadium ist ein steifes Sattelgelenk ohne Schmerzen mit eingeschränkter Funktion.

Fakten zur Daumensattelgelenkarthrose

NameOperation der Daumensattelgelenkarthrose
Behandlungsdauer45-60 Minuten
NarkoseartPlexusanästhesie oder Vollnarkose
Klinikaufenthaltambulant oder stationär
Gesellschaftsfähig1-3 Tage
Belastbar ab6 Wochen
ArbeitsunfähigkeitBüroarbeiter*in ca. 14 Tage, Schwerarbeiter*in ca. 8-24 Wochen
Nachbehandlungregelmäßiges Üben durch den Patienten selbst, Schiene für 4 Wochen schmerzfreie Vollbelastung meistens erst nach 3-6 Monaten
KostenKostenübernahme durch die Krankenkasse

Symptome

  • Schmerzen vor allem beim Spitzgriff von Daumen und Zeigefinger
  • Lokalisierte Schwellung und Rötung über dem Daumensattelgelenk
  • Bewegungseinschränkung und Kraftverlust
  • Knirschen im Gelenk bei Bewegungen
  • Im Verlauf Fehlstellung des Daumens

Ursachen

Es handelt sich um die häufigste Arthrose der Hand. Die Gründe für die Entstehung dieser Erkrankung sind nicht geklärt. Zu beobachten ist eine familiäre Häufung sowie Bevorzugung des weiblichen Geschlechts, was auf eine genetische Disposition schließen lässt. Da es sich um eine degenerative Erkrankung handelt, liegt der Altersgipfel ab dem 40. Lebensjahr aufwärts. Eventuell spielt auch eine Überbeanspruchung eine Rolle, da die Erkrankung vermehrt bei Hutmacherinnen zu beobachten ist. Trotz dieser Dispositionen können auch junge Männer erkranken. Die Instabilität des Gelenkes führt zur Subluxation des 1. Mittelhandknochens, was die Arthrose mitverursachen kann.
Die Rhizarthrose kann, wie jede andere Arthrose auch, nach einem Knochenbruch im Bereich des Sattelgelenks auftreten. Dies ist als Ursache jedoch selten.

Diagnosestellung im Aestheticum Tübingen

Hand- und Handgelenksbeschwerden sollten von einem Spezialisten für eine korrekte Diagnose und Behandlung bewertet werden. Die Diagnose der Rhizarthrose erfolgt anhand der Anamnese, der Röntgenuntersuchung und der körperlichen Untersuchung.
Wesentliches klinisches Symptom ist die schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Daumens, die sich sehr schnell oder aber auch langsam über Jahre entwickeln kann. Abhängig von der Ausprägung können Schmerzen und Funktionsstörungen auftreten. Neben der sicht- und fühlbaren Schwellung lässt sich im Röntgenbild häufig eine Gelenkspaltverschmälerung, ein Anbau von Knochensubstanz, eine Verdichtung des angrenzenden Knochens und eine Fehlstellung im Gelenk feststellen. Auf weitere apparative Diagnostik kann verzichtet werden. Der Operationszeitpunkt richtet sich nach den Beschwerden des/der Patienten*in und ist in der Regel zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung möglich. Das Ausmaß der Zerstörung des Gelenks ist nicht der entscheidende Faktor für eine Operation, da schmerzhafte Rhizarthrosen ohne ausgeprägte radiologische Veränderungen solchen mit deutlichen Arthrosezeichen, jedoch ohne Beschwerden gegenüberstehen. Erstere wird man zügig operieren, letztere nicht zwingend.
Bei deutlichen Instabilitäten ist auch ohne Arthrosezeichen die Stabilisierung zu erwägen.

Konservative Behandlungsoptionen

Ihr behandelnder Chirurg wird Ihnen konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Behandlung der Rhizarthrose empfehlen. Die Behandlungsoptionen variieren je nach Schweregrad der Erkrankung.

Konservative Behandlungsmöglichkeiten:

  • Behandlung aller medizinischen Grunderkrankungen, die das Problem verursachen, wie Gicht oder Arthritis.
  • Schonen Sie die Hand, manchmal kann eine kurzfristige Ruhigstellung hilfreich sein.
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAID’s) können helfen, Schmerzen und Entzündungen zu lindern (z.B. Ibuprofen, Voltaren etc.).
  • Das Tragen von speziellen halbelastischen Schienen vor allem bei Maximalbelastungen kann hilfreich sein.
  • Kortison Injektionen werden vorgenommen, sind jedoch im Allgemeinen nicht zu empfehlen.
  • Eine Bestrahlung kann in frühen Stadien die Beschwerden für einige Jahre lindern.
  • Bestehen die Beschwerden erst kurzfristig, kann eine spontane Besserung abgewartet werden. Macht die Rhizarthrose keine Beschwerden, muss sie nicht unbedingt behandelt werden. Sollte sie jedoch Schmerzen bereiten, zu einer Fehlstellung führen und die Funktion der Hand zunehmend behindern, so ist eine Operation angezeigt.

    Wichtige Informationen über die Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung) im Aestheticum Tübingen

    • Sie sollten tagsüber mit leicht gebeugter Hüfte stehen, liegen oder sitzen. Beim Schlafen empfiehlt sich in der ersten Woche nach dem Eingriff eine Oberkörperhochlagerung von 30 Grad oder eine Knierolle.
    • Duschen ist normalerweise wieder ab dem 3.-5. Tag nach der Operation möglich.
    • Organisieren Sie jemanden, der Sie nach der Operation abholt und bei den alltäglichen Aufgaben wie Kochen, Einkaufen und Wäsche waschen unterstützt.
    • Kühlen Sie die Wunde, aber nicht den Bauchnabel, mit Kühlpads für einige Tage regelmäßig für 10 Minuten und machen dazwischen längere Pausen.
    • Denken Sie daran, dass es einfacher ist, Schmerzen zu vermeiden, als sie zu behandeln, wenn sie sich bereits entwickelt haben. Ruhen Sie sich einige Tage nach der Operation aus, schonen Sie sich körperlich und vermeiden Sie Belastungen.
    • Halten Sie den Verband sauber und trocken, um die Wundheilung zu fördern.
    • Ein angepasstes Kompressionsmieder sollte für mindestens 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden, im Weiteren noch nachts und bei Belastung bis zu 12 Wochen nach dem Eingriff.
    • Wundkontrollen erfolgen in regelmäßiger Abfolge nach der Operation, zunächst täglich im Rahmen des 1 bis 2-tägigen stationären Aufenthaltes, im Weiteren normalerweise 5-7 Tage, 12-14 und 21-24 Tage nach der Operation.
    • Weitere Kontrollen erfolgen nach 6 Wochen sowie nach 3, 6 und 12 Monaten nach der Operation.
    • Ernähren Sie sich ausgewogen und trinken Sie viel alkoholfreie und koffeinfreie Getränke.
    • Wenn Sie rauchen, sollten Sie dies mindestens 6 Wochen vor der Operation aufgeben oder deutlich reduzieren, um Ihre Operationsrisiken zu reduzieren und Ihre Regeneration und das postoperative Ergebnis zu verbessern.
    • Sportliche Betätigung, Sauna, Sonnenbaden, starkes Schwitzen und das Heben schwerer Lasten sollten für 6 Wochen absolut vermieden werden.
    • Narbenpflege (Narbenmassage, Taping zur Entlastung der Narbe, Sonnenschutz und Narbenpflaster) ab der 3. postoperativen Woche verhilft zu unscheinbaren Narben.
    • Konsequenter Sonnenschutz (Lichtschutzfaktor 50+) sollte für mindestens 6 Monate bis zum Abblassen der Narben berücksichtigt werden, um eine Verfärbung der Narben zu vermeiden.
    • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat.
    • Vereinbaren Sie Ihre Nachuntersuchungstermine mit Ihrem Plastischen Chirurgen wie empfohlen und halten sie bitte die vereinbarten Termine ein.
    • Weitere Informationen sind in unserem Flyer „Informationen rund um eine ästhetische Operation“ zusammengefasst.

    Das Beratungsgespräch

    Zu Beginn jeder möglichen Therapie findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch im Aestheticum Tübingen statt, verbunden mit einer genauen Untersuchung, bei der Sie die Gelegenheit erhalten, Ihre Fragen umfassend zu klären. Zudem werden die Ärzte Dr. Braun und Dr. Lotter auf alle wichtigen Details, Möglichkeiten, Risiken, Alternativen zur Operation und mögliche Operationstechniken in Ihrer persönlichen Situation eingehen, wobei wir Ihre Wünsche und Vorstellungen selbstverständlich einbeziehen. Sind Sie mit Ihrem behandelnden Arzt im Aestheticum Tübingen zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Operation der Rhizarthrose für Sie die wünschenswerte und richtige Therapie darstellt, folgen eine ausführliche Aufklärung und die weitere Planung.

    Welche Vorbereitungen müssen erfolgen?

    • Gespräch und Aufklärung durch den/die Narkosearzt/-ärztin
    • ggf. Durchführung von Blutentnahme und EKG-Untersuchung über Ihren Hausarzt

    Wie läuft die Entfernung des Rhizarthrose im Aestheticum Tübingen ab?

    Die Operation wird nach den entsprechenden Vorbereitungen in einem Operationssaal in
    Plexusanästhesie (Betäubung des Armes) oder Vollnarkose, ambulant oder stationär durchgeführt. Ihr Chirurg im Aestheticum Tübingen macht einen kleinen Schnitt über dem Daumensattelgelenk. Das Ziel der Operation ist, die Schmerzhaftigkeit des Gelenks auszuschalten, unter Erhalt der Funktion. Dies lässt sich durch eine Prothesenimplantation erreichen oder durch Ausschaltung der Gelenkflächen. Da sich die Prothesen an diesem Gelenk auf Grund der hohen Beanspruchung langfristig nicht bewährt haben, ist die bevorzugte Operation die Totalentfernung der Gelenkflächen. Erreicht wird dies, indem ein kleiner Handwurzelknochen, der eine Fläche des Gelenks bildet, entfernt wird. Er heißt „großes Vieleckbein“ oder Trapezium und liegt unterhalb des 1. Mittelhandknochens in Richtung Unterarm. Die Entfernung eines gesamten Knochens ist im Bereich der Handwurzel möglich, ohne das gesamte Gefüge zu beeinträchtigen, da die Handwurzel und auch der
    1. Mittelhandknochen durch viele Bänder stabilisiert werden. Diese Bandaufhängungen können operativ unterstützt werden, indem eine „neue“ Bandaufhängung mittels körpereigenem Gewebe konstruiert wird. Hierfür sind unterschiedlichen Methoden beschrieben und die gängigen sind alle ähnlich erfolgreich. Dabei wird mit einem körpereigenen Sehnenstreifen, der ohne Probleme entbehrlich ist, der 1.Mittelhandknochen am 2. Mittelhandknochen fixiert, so dass der Knochen in seiner ursprünglichen Position stehen bleibt. Statt dieser Sehnenaufhängung kann auch die Gelenkkapsel mit einer Sehne vernäht werden. Der durch die Entfernung des Knochens entstandene Defekt füllt sich zudem mit Narbengewebe auf, das eine Pufferfunktion übernimmt. Des Weiteren kann dieser Defekt, falls nötig, noch mittels Sehnengewebe aufgefüllt werden.
    Bei der Stabilisierung des Gelenkes wird die Rekonstruktion des Bandes zwischen 1. und 2. Mittelhandknochen grundsätzlich durch die gleichen Methoden bewerkstelligt. Die Entfernung des Trapeziums entfällt jedoch in diesen Fällen.
    Dr. Braun und Dr. Lotter beherrschen alle gängigen Operationsverfahren und haben jahrelange Erfahrung in der Behandlung der Daumensattelgelenksarthrose.
    Handelt es sich um eine Arthrose nach einem Bruch kann, insbesondere bei Männern, die mit der Hand schwer arbeiten, die Versteifung des Gelenks erwogen werden, auch wenn über sehr viele Fehlschläge der Knochenheilung berichtet wird. Aus diesem Grund wenden wir dieses Verfahren äußerst selten an.
    Alternativ steht die reine Denervation (Schmerzausschaltungsoperation) des Gelenkes zur Verfügung. Hierbei werden isoliert die schmerzleitenden Nervenfasern, welche aus dem Gelenk kommen, durchtrennt. Es wird von 75 –80 % Beschwerdereduktion berichtet. Zudem bleibt die Möglichkeit weiter bestehen, das Trapezium zu entfernen.

    Wichtige Informationen über die Daumensattelgelenksarthrose-Operation im Aestheticum Tübingen

    • Eine Wundkontrolle erfolgt üblicherweise in unserer Praxis am ersten oder zweiten Tag nach der Operation, danach wird in der Regel die Weiterbehandlung durch den Hausarzt übernommen.
    • Lagern Sie den betroffenen Arm über Herzhöhe, um die Schwellung zu reduzieren.
    • Führen Sie mehrfach täglich aktive und passive Bewegungsübungen
      (5-10 Minuten/Tag) mit voller Fingerstreckung und Beugung durch, um ein Vernarben der Sehnen zu vermeiden.
    • Gekühlte Gelkissen sollten verwendet werden, um Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Halten Sie den chirurgischen Schnitt unbedingt sauber und trocken, decken Sie den Bereich beim Baden oder Duschen mit einer Tüte ab.
    • Der Fadenzug sollte üblicherweise um den 12.-14. Tag nach der Operation durchgeführt werden.
    • Für vier Wochen muss eine Schiene durchgehend getragen werden.
    • Nach dem Entfernen des Verbandes und der Schiene wird die volle Bewegung der Hand gefördert.
    • Nach Entfernung der Schiene muss regelmäßig durch den/die Patienten*in selbst, der Daumen bewegt werden, Physiotherapie ist nicht unbedingt nötig.
    • Falls Bewegungseinschränkungen auftreten, sollte Physiotherapie verordnet werden.
    • Normalerweise kann die Hand wieder nach 8-10 Wochen gut eingesetzt werden, selten kann dies jedoch auch deutlich länger dauern.
    • Ausgedehnte sportliche Betätigung sollte und das Heben schwerer Lasten über 5 kg sollten für 8 Wochen vermieden werden.
    • Sauna sollte für 6 Wochen vermieden werden.
    • Eine gesunde Ernährung und das Nichtrauchen fördern die Heilung.

    Welche Risiken und Komplikationen gibt es bei dieser Operation?

    Wie bei jeder Operation gibt es auch hier potentielle Risiken. Die Entscheidung, die Operation durchzuführen, wird getroffen, weil die Vorteile der Operation die möglichen Nachteile überwiegen. Es ist wichtig, dass Sie vor der Operation über diese Risiken informiert werden.
    Komplikationen können sich auf die körperliche Gesundheit auswirken oder speziell die Hand betreffen. Fast jede Krankheit kann auftreten, so dass diese Liste nicht vollständig ist:

    • Blutverlust, Schwellung, Bluterguss, Schmerzen, bis zum Funktionsausfall der Hand
    • Infektionen
    • Nervenschäden, die zu Schwäche, Lähmung oder Gefühlsverlust im Handbereich führen
    • Steifigkeit des Daumens
    • Verkürzung des Daumens
    • Allergische Reaktion auf Medikamente
    • Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Lungenentzündung, Blasenentzündungen
    • Komplikationen durch Nervenblockaden wie Infektionen oder Nervenschäden
    • Ernste medizinische Probleme können zu anhaltenden gesundheitlichen Problemen, verlängertem Krankenhausaufenthalt oder selten sogar zum Tod führen.

    Risikofaktoren für Komplikationen

    • ungesunde Ernährung
    • Rauchen
    • Alkoholismus
    • Chronische Krankheit
    • Steroideinsatz (z.B. Kortison)
    • Alter (über 60 Jahre)

    Prognose

    Untersuchungen an mehreren hundert Patienten haben gezeigt, dass folgende Effekte realistischer Weise zu erwarten sind:

    • Schmerzfreiheit (80%)
    • Verbesserung der Kraft und Stabilität (60%)
    • gleichbleibende Beweglichkeit wie vor der Operation

    Da das schmerzverursachende Gelenk entfernt wurde, verschwinden auch die Schmerzen. Allerdings kann es bis zur Schmerzfreiheit gelegentlich 6 Monate dauern, da sich Muskelverspannungen und entzündliche Begleitreaktionen nur langsam zurückbilden.
    Die Kraft wird sich verbessern, da ein Rückgang der Beschwerden wieder den vermehrten Einsatz der Hand erlaubt. Die Beweglichkeit wird sich normalerweise nicht wesentlich verbessern, jedoch auch nicht verschlechtern.
    Untersuchungen haben bei 70 % der Patienten sehr gute und gute Ergebnisse ergeben.
    Im Üblichen ist die Hand jedoch nach ca. 8-10 Wochen wieder gut einsetzbar.

    Kontakt und Informationsmaterial

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