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Brustvergrößerung mit Straffung

Augmentationsmastopexie in Tübingen

Die Bruststraffung und simultane Vergrößerung, im Fachjargon auch Augmentationsmastopexie genannt, ist das plastisch-chirurgische Verfahren zur kombinierten Anhebung von abgesunkenen Brüsten und gleichzeitiger Veränderung der Größe durch Brustimplantate, wodurch eine Harmonisierung der Brustregion ermöglicht wird.

Durch die Ärzte Dr. Braun und Dr. Lotter im Aestheticum Tübingen kommen plastisch-chirurgische Verfahren zur Anwendung, welche auch bei der Bruststraffung verwendet werden. Die Techniken der Bruststraffung zielen hauptsächlich auf eine Neuformung der erschlafften Brust ab, jedoch ohne größeren Einfluss auf das meistens im oberen Bereich der Brust und Decolltée verminderte Volumen zu haben. Deshalb werden bei der Augmentationsmastopexie zusätzlich zur Bruststraffung wie auch bei der Brustvergrößerung Silikonimplantate eingebracht, welche der Brust das fehlende Volumen zurückgeben. Wir verwenden dabei Strukturimplantate, welche durch eine raue Oberfläche gekennzeichnet sind, um das Einwachsen in das umgebende Gewebe zu erleichtern. Neben einer großen Auswahl an unterschiedlichen Größen stehen runde und tropfenförmige (anatomische) formstabile Brustimplantate mit verschiedenen Projektionsstärken zur Verfügung. Das oben genannte Vorgehen kann zudem mit einer Eigenfetttransplantation kombiniert werden, um zum Beispiel die Gewebeabdeckung des Brustimplantates bei sehr dünnem Haut-Weichteil-Mantel zu verbessern.

Dr. Braun und Dr. Lotter sind sehr erfahren auf dem Gebiet der Brustchirurgie, beherrschen verschiedene Techniken und können die Operation deshalb individuell an die Wünsche und den Befund der Patientin anpassen.

Brustvergrößerung mit Straffung

Für wen ist eine Augmentationsmastopexie sinnvoll und möglich?

Wenn Sie nach Gewichtsabnahme, Schwangerschaft oder Stillzeit Ihren Brüsten wieder mehr Fülle und Straffheit geben wollen oder sich Ihre Brüste unterschiedlich entwickelt haben, und Sie eine Anpassung der Größe und Form Ihrer Brüste wünschen, dann kann die Kombination aus Bruststraffung und Vergrößerung durch Implantate, die sogenannte Augmentationsmastopexie, eine passende Therapiemethode sein.

Als Privatpraxis werden die bei uns durchgeführten Behandlungen in der Regel nicht durch die gesetzliche Krankenkasse übernommen. In seltenen Fällen kann durch besonderes Bestreben der Patientinnen eine Behandlung durch die gesetzliche Krankenkasse übernommen werden, dies muss durch die Patientin eigenständig geklärt werden.

Eine Übernahme durch die private Krankenkasse ist bei medizinisch-indizierten Eingriffen prinzipiell möglich.

Das Beratungsgespräch im Aestheticum Tübingen

Zu Beginn jeder möglichen Therapie findet ein ausführliches Beratungsgespräch im Aestheticum Tübingen statt, verbunden mit einer genauen Untersuchung, bei der Sie die Gelegenheit erhalten, Ihre Fragen umfassend zu klären. Wir führen eine Fotodokumentation zur gemeinsamen Analyse der Brustmerkmale durch und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen einen strukturierten Behandlungsplan, wobei wir selbstverständlich Ihre Wünsche und Vorstellungen einbeziehen.

Zudem werden die Ärzte Dr. Braun und Dr. Lotter auf alle wichtigen Details, Möglichkeiten, Risiken und Alternativen der Behandlung in Ihrer persönlichen Situation eingehen. Sind Sie mit Ihrem behandelnden Arzt im Aestheticum Tübingen zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Augmentationsmastopexie für Sie die gewünschte und richtige Therapie darstellt, folgen eine ausführliche Aufklärung und die weitere Planung.

Welche Vorbereitungen müssen erfolgen?

  • Weiteres Vorbereitungsgespräch vor der Operation
  • Körperliche Untersuchung und Ausmessung der Brüste
  • Erfassung des Gesundheitszustandes, der Vorerkrankungen und Einschätzung möglicher Risikofaktoren
  • Abschätzung des Ausmaßes des zu entfernenden Gewebes
  • OP-Planung und eine ausführliche Aufklärung
  • Fotodokumentation
  • Durchführung einer Ultraschalluntersuchung, ggf. Mammographie über den behandelnden Frauenarzt, um eine Brusterkrankung auszuschließen
  • Gespräch und Aufklärung durch den Narkosearzt, -ärztin
  • Blutentnahme und EKG-Untersuchung über Ihren Hausarzt
  • Anpassung eines bügellosen Stütz-BHs und eines Stuttgarter Brustgurtes
  • Gegebenenfalls Abschluss einer Folgekostenversicherung

Wie läuft eine Augmentationsmastopexie im Aestheticum Tübingen ab?

Eine Bruststraffung mit Implanataten dauert in der Regel 2-3,5 Stunden. Durch akribisches Anzeichnen durch die Tübinger Ärzte werden die Hautschnitte vor der Operation festgelegt und mehrfach auf Symmetrie überprüft, üblicherweise um die Brustwarze, vertikal nach unten und in der Unterbrustfalte. Jedoch werden von den Tübinger Ärzten je nach Situation auch andere Techniken angewandt. Zentrale Aspekte des Eingriffes sind die Entfernung der überschüssigen Haut und das Anheben der Brust.

Die selbst auflösenden Hautnähte werden zusätzlich durch spezielle Pflasterverbände fixiert. Es werden ein lockerer, steriler Verband und ein Verbands-BH angelegt.

Selten werden im Rahmen der Operation Drainagen eingelegt, oft können wir durch unsere jahrelange Erfahrung auf Drainagen jedoch verzichten. Häufig wird der Eingriff von Dr. Braun und Dr. Lotter gemeinsam durchgeführt, was für Sie eine kürzere Operationszeit, ein noch besseres und sicheres Ergebnis und eine geringere Ausfallzeit bedeutet.

Wichtige Informationen über die Augmentationsmastopexie im Aesthetium Tübingen

  • Sie sollten tagsüber mit dem angehobenen Oberkörper stehen, liegen oder sitzen. Beim Schlafen empfiehlt sich der ersten Woche nach dem Eingriff eine Oberkörperhochlagerung von 30 Grad.
  • Duschen ist normalerweise wieder ab dem 3.-5. Tag nach der Operation möglich.
  • Organisieren Sie jemanden, der Sie nach der Operation abholt und bei den alltäglichen Aufgaben wie Kochen, Einkaufen und Wäsche waschen unterstützt.
  • Kühlen Sie die Brust, aber nicht die Brustwarzen, mit Kühlpads für einige Tage regelmäßig für 10 Minuten und machen dazwischen längere Pausen
  • Denken Sie daran, dass es einfacher ist, Schmerzen zu vermeiden, als sie zu behandeln, wenn sie sich bereits entwickelt haben. Ruhen Sie sich einige Tage nach der Operation aus, schonen Sie sich körperlich und halten Sie die operierte Region erhöht, am besten über dem Niveau Ihres Herzens, um die Schwellung zu kontrollieren.
  • Halten Sie den Verband sauber und trocken, um die Wundheilung zu fördern.
  • Ein angepasster Stütz-BH ohne Bügel und ein Stuttgarter Brustgurt sollten für mindestens 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden, im Weiteren noch nachts und bei Belastung bis zu 12 Wochen nach dem Eingriff.
  • Wundkontrollen erfolgen in regelmäßiger Abfolge nach der Operation, zunächst täglich im Rahmen des 1 bis 2-tägigen stationären Aufenthaltes, im Weiteren normalerweise 5-7 Tage und 12-14 Tage nach der Operation.
  • Weitere Kontrollen erfolgen nach 6 Wochen sowie je nach Bedarf nach 3, 6 und 12 Monaten nach der Operation.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und trinken Sie viel alkoholfreie und koffeinfreie Getränke.
  • Wenn Sie rauchen, sollten Sie dies mindestens 6 Wochen vor der Operation aufgeben oder deutlich reduzieren, um Ihre Operationsrisiken zu reduzieren und Ihre Regeneration und das postoperative Ergebnis zu verbessern.
  • Sportliche Betätigung, Sauna, Sonnenbaden, starkes Schwitzen und das Heben schwerer Lasten sollten für 6 Wochen absolut vermieden werden.
  • Narbenpflege (Narbenmassage, Taping zur Entlastung der Narbe, Sonnenschutz und Narbenpflaster) ab der 3. postoperativen Woche, verhilft zu unscheinbaren Narben.
  • Konsequenter Sonnenschutz (Lichtschutzfaktor 50+) sollte für mindestens 6 Monate bis zum Abblassen der Narben berücksichtigt werden, um eine Verfärbung der Narben zu vermeiden.
  • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat.
  • Vereinbaren Sie Ihre Termine zur Nachuntersuchung mit Ihrem Plastischen Chirurgen wie empfohlen, und halten Sie sich bitte an die vereinbarten Termine.

Welche Risiken gibt es bei einer Augmentationsmastopexie?

Generell handelt es sich um einen sicheren Eingriff mit überschaubarer Ausfallzeit und geringen Beschwerden. In der Hand eines versierten Facharztes sind die Risiken einer Augmentationsmastopexie trotz komplexer Veränderung verschiedener Brustparameter überschaubar. Es ist jedoch ein komplexer Eingriff und auch in unseren Händen kann es zu Komplikationen kommen. Es können unter Umständen folgende Komplikationen auftreten:

  • Selten kann es zu Schwellungen, Nachblutungen, größeren Blutergüssen, Entzündungen oder Wundheilungsstörungen im Operationsgebiet kommen.
  • Selten kann es zur Bildung von überschießendem Narbengewebe kommen, weshalb eine sorgfältige Narbenpflege mit Massage der Wundregion erfolgen sollte.
  • Selten kann nach der Operation die Sensibilität der Brustwarzen vermindert oder vermehrt sein, was sich jedoch üblicherweise im weiteren Behandlungsverlauf deutlich verbessert.
  • Die Stillfähigkeit kann nach dem Eingriff eingeschränkt oder nicht mehr möglich sein.
  • Selten besteht eine geringe Asymmetrie zwischen beiden Seiten, die ggf. korrigiert werden kann.
  • Sehr selten Riss des Implantats, Wanderung des Implantats oder Kapselfibrose.
  • Extrem seltene Risiken (wie BIA-ACL, Implant Illness etc.)
  • Wie bei jedem ästhetisch motiviertem Eingriff besteht das Risiko, dass dieser nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, sodass in der Folge ein Korrektureingriff helfen kann.
  • Darüber hinaus bestehen die üblichen allgemeinen operativen Risiken.

Informationen zur wirtschaftlichen Aufklärung

Liebe Patientinnen und Patienten,

wenn sich ein/e Patient*in eine Krankheit durch eine medizinisch nicht indizierte Behandlungen oder Leistungen (zum Beispiel eine ästhetische Operation, eine Tätowierung oder ein Piercing) zugezogen hat, kann die zuständige Krankenkasse die Patienten*innen in angemessener Höhe an den Kosten beteiligen.

Dies bedeutet, dass Sie als Versicherte*r die Kosten einer ggf. notwendig werdenden Folgebehandlung, Korrekturoperation oder Behandlungen einer Komplikation aufgrund eines medizinisch nicht indizierten Eingriffs komplett oder teilweise selbst tragen müssen.

Damit Ihnen hieraus keine finanziellen Nachteile entstehen, besteht für Sie die Möglichkeit, eine Folgekostenversicherung für medizinisch nicht indizierte kosmetische Eingriffe abzuschließen.

Hierüber werden Sie bei einem Beratungstermin gerne ausführlich informiert.

Gibt es eine Garantie, dass die gestrafften und vergrößerten Brüste dauerhaft in Form bleiben?

Normalerweise kann davon ausgegangen werden, dass eine Augmentationsmastopexie zu einer Harmonisierung der Brustform und des Volumens führt. Aufgrund der gleichzeitigen Veränderung von Parametern, welche teilweise im Widerspruch zueinanderstehen (Verkleinerung des Haut-Weichteil-Mantels und gleichzeitige Volumensteigerung mittels Brustimplantat), handelt es sich jedoch um eine komplexe Maßnahme. Somit sind Korrektureingriffe nach dieser Operation häufiger als bei einer reinen Brustvergrößerung oder einer reinen Bruststraffung.
Sie selbst können ein gutes Operationsergebnis maßgeblich durch Ihren Lebensstil positiv beeinflussen.
Je nach individueller Hautbeschaffenheit, Schwangerschaft oder Gewichtsschwankungen kann sich die Brust im Laufe der Zeit jedoch weiter verändern. Sollte ein solcher Fall eintreten, kann die Operation im Aestheticum Tübingen nach ausreichender Abwägung erneut erfolgen.
Die Hersteller der Brustimplantate die wir Verwenden geben eine lebenslange Garantie für die von uns verwendeten Implantate. Die aktuelle Studienlage weist jedoch darauf hin, dass ein hoher Prozentsatz der Frauen, die in jungen Jahren einen Eingriff mit Implantaten durchführen haben lassen, sich im Laufe Ihres Lebens erneut einer Brustoperation unterziehen werden. Wir empfehlen grundsätzlich Implantate bei Auffälligkeiten nach spätestens ca. 15 Jahren auszutauschen. Sollte ein solcher Fall eintreten, kann die Operation im Aestheticum Tübingen nach ausreichender Abwägung erneut erfolgen.
Normalerweise kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sich durch eine Augmentationsmastopexie das Rad der Zeit, d.h. der natürliche Alterungsprozess, langsamer dreht und das Ergebnis für 8-12 Jahre Bestand hat.

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